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Oman: Zwischen Wadis, Bergen und Meer

Mit dem 4x4 durch das Hajar-Gebirge, zu grünen Wadis und in die Wahiba Sands. Auf dieser 14-tägigen Reise verbinden Sie Bergdörfer und Oasenstädte mit der Küste des Indischen Ozeans.

Felsige Berglandschaft und weites Tal im Oman

Reisedauer

14 Tage

Unterwegs mit

4x4 und Camp

Start und Ende

Muscat

Tag für Tag

Ihr Weg durch den Oman

Von Muscat in die Berge, durch die Wüste und entlang der Küste zurück. Öffnen Sie die Tagesetappen für den vollständigen Reiseablauf.

Tag 01: Muscat

Marhaba im Oman. Nach der Ankunft am internationalen Flughafen von Muscat werden Sie empfangen und zu Ihrem Hotel gebracht. Der Rest des Tages bleibt frei, um anzukommen und sich auf die kommenden zwei Wochen einzustimmen. Zwischen Meer und den kargen Ausläufern des Hajar-Gebirges gibt Muscat bereits einen ersten Vorgeschmack auf die Gegensätze, die diese Reise prägen werden.

Tag 02: Muscat

Am Morgen steht der 4x4 bereit, bevor Sie Muscat und seine wichtigsten Sehenswürdigkeiten entdecken. Die Sultan-Qaboos-Moschee beeindruckt mit ihrer klaren Architektur und zählt zu den Wahrzeichen der Hauptstadt. Im Mutrah Souq wird es enger und lebhafter: Weihrauch, Gewürze, Stoffe und Silberwaren füllen die kleinen Geschäfte in den verwinkelten Gassen. Entlang der Corniche geht es weiter ins alte Muscat zum Al-Alam-Palast und den portugiesischen Festungen Jalali und Mirani. Ein erster Tag zwischen Tradition und Moderne, bevor am nächsten Morgen die Hauptstadt im Rückspiegel verschwindet.

Tag 03: Muscat nach Wadi Abyadh

Entlang der Batinah-Küste beginnt die Fahrt ins Landesinnere. Über der Oase von Nakhal thront eine der eindrucksvollsten Festungen des Omans, dahinter steigen bereits die ersten Berge des Hajar-Gebirges auf. Im Wadi Mistal wird die Landschaft zunehmend rauer und die Strasse windet sich hinauf zum kleinen Bergdorf Wakan auf rund 1'700 Metern. Terrassenfelder mit Granatapfel-, Aprikosen-, Feigen- und Dattelbäumen ziehen sich hier die Hänge hinauf. Später erreichen Sie das Wadi Abyadh mit seinen hellen Felsen und natürlichen Wasserbecken. In dieser eindrucksvollen Umgebung wird zum ersten Mal das Camp aufgeschlagen.

Tag 04: Wadi Abyadh nach Al Hamra

Tiefe Täler, schroffe Felswände und kleine Bergdörfer bestimmen heute das Landschaftsbild. Über Rustaq geht es ins Wadi Sahtan und weiter Richtung Wadi Bani Awf, eine der spektakulärsten Bergregionen des Omans. Die Pisten führen durch enge Schluchten und über Bergzüge, die immer wieder weite Blicke über das Hajar-Gebirge freigeben. Mittendrin liegt Bilad Sayt, ein kleines Dorf zwischen steilen Felswänden, Palmen und grünen Terrassenfeldern. In der Umgebung von Al Hamra suchen Sie sich am Abend einen Platz für die Nacht.

Tag 05: Al Hamra nach Jebel Shams

Durch das Wadi Ghul geht es hinauf in die höchsten Regionen des Omans. Die Felswände werden steiler, die Täler tiefer und schliesslich öffnet sich der Blick in den Wadi Nakhr, eine gewaltige Schlucht, die gerne als «Grand Canyon des Omans» bezeichnet wird. Darüber erhebt sich der Jebel Shams, mit rund 3'000 Metern der höchste Berg des Landes. Auf dem Hochplateau angekommen, reicht der Blick weit über die zerklüfteten Bergketten und tief hinunter in den Canyon. Die Nacht verbringen Sie auf dem Jebel Shams. Achtung: in den Bergen kann es nachts kalt werden.

Tag 06: Jebel Shams nach Nizwa

Auf dem Weg nach Nizwa liegt mit Misfat Al Abriyeen eines der schönsten alten Bergdörfer des Landes. Lehmhäuser schmiegen sich an den Hang, dazwischen führen schmale Wege durch Dattelgärten und entlang der traditionellen Falaj-Bewässerungskanäle. Im Jabrin Fort erzählen reich verzierte Decken, Innenhöfe und verwinkelte Räume von einer Zeit, in der das Gebäude nicht nur Festung, sondern auch Zentrum für Bildung und Wissenschaft war. Später erreichen Sie Nizwa mit seinem mächtigen Rundturm und dem traditionellen Souq. Besonders am Abend entfaltet die alte Oasenstadt rund um Fort und Markt ihren eigenen Charme.

Tag 07: Nizwa nach Wadi Bani Khalid

Die Berge bleiben langsam zurück und die Landschaft öffnet sich auf dem Weg Richtung Osten. Über Izki und Sinaw erreichen Sie das Wadi Bani Khalid, und damit einen jener Orte, die man im trockenen Oman kaum erwarten würde. Zwischen hellen Felswänden und Dattelpalmen liegen natürliche, türkisfarbene Wasserbecken, die sich durch das Wadi ziehen. Zeit für eine Wanderung, ein Bad im klaren Wasser oder einfach einige ruhige Stunden zwischen Felsen und Palmen. In der Umgebung des Wadis wird später ein Platz für die Nacht gesucht.

Tag 08: Wadi Bani Khalid nach Wahiba Sands

9. Tag: Wahiba Sands

Tag 09: Wahiba Sands

Die Wahiba Sands sind nicht menschenleer. Beduinenfamilien leben seit Generationen in dieser Landschaft und kennen die Wüste, ihre Wege und ihre Eigenheiten wie kaum jemand sonst. Gemeinsam mit einem lokalen Guide besuchen Sie eine Beduinensiedlung und erhalten Einblick in das Leben zwischen Tradition und Gegenwart. Optional ist ein Ausritt mit dem Kamel möglich. Später geht es wieder hinaus zwischen die Dünen, wo das Camp für die kommende Nacht aufgeschlagen wird. Mit Einbruch der Dunkelheit verschwinden die Konturen der Landschaft, zurück bleiben Stille und ein Himmel voller Sterne.

Tag 10: Wahiba Sands nach Qihayd

Eine der aussergewöhnlichsten Etappen der Reise führt quer durch die Wahiba Sands bis an den Indischen Ozean. Gemeinsam mit einem lokalen Beduinen-Guide geht es über Dünen und weiche Sandpassagen immer weiter Richtung Osten. Stundenlang bestimmen Sand und Horizont das Bild, bis am Ende der Wüstendurchquerung plötzlich die Küste auftaucht. Bei Qihayd treffen zwei Landschaften aufeinander, die gegensätzlicher kaum sein könnten: goldene Wüste und blaues Meer. Das Camp steht für diese Nacht direkt an der Küste, begleitet vom Rauschen des Indischen Ozeans.

Tag 11: Qihayd nach Ras Al Hadd

Der Indische Ozean bleibt heute Ihr Begleiter. Die Strecke führt über Al Ashkharah und kleine Fischerorte nordwärts nach Ras Al Hadd. Lange Strände, einfache Siedlungen und immer wieder Fischerboote prägen diesen wenig besuchten Küstenabschnitt. Am Abend steht Ras Al Jinz im Mittelpunkt. Die Strände gehören zu den bedeutendsten Brutgebieten der Grünen Meeresschildkröte im Indischen Ozean. Bei einer geführten Tour besteht die Möglichkeit, die Tiere bei der Eiablage zu beobachten, ein stilles Naturschauspiel und ein starker Kontrast zu den vergangenen Tagen in der Wüste.

Tag 12: Ras Al Hadd nach Muscat

Auf dem Rückweg nach Muscat wartet nochmals eine der eindrücklichsten Landschaften des Landes. Zunächst führt die Strecke nach Sur, wo in den traditionellen Dhow-Werften noch heute die für den Oman typischen Holzschiffe gebaut werden. Danach geht es zum Wadi Shab. Zwischen hohen Felswänden führt der Weg zu Palmen, natürlichen Wasserbecken und schliesslich tief hinein in die Schlucht. Wer weitergeht, schwimmt das letzte Stück durch das Wasser bis zu einer versteckten Höhle. Über den hellen Strand von Fins führt die letzte Etappe zurück nach Muscat, wo Sie am Abend den 4x4 zurückgeben.

Tag 13: Muscat

Nach fast zwei Wochen unterwegs gehört dieser Tag ganz Muscat. Ohne Pisten und ohne feste Etappen bleibt Zeit für einen letzten Besuch im Mutrah Souq, einen Spaziergang entlang der Corniche oder einfach einige ruhige Stunden am Meer. Eine Gelegenheit, die vielen unterschiedlichen Landschaften der vergangenen Tage nochmals Revue passieren zu lassen.

Tag 14: Muscat

Bis zum Transfer zum Flughafen bleibt der Tag zur freien Verfügung. Dann heisst es Abschied nehmen von einem Land, das auf erstaunlich engem Raum immer wieder sein Gesicht verändert hat: von den zerklüfteten Bergen des Hajar über grüne Wadis und die Dünen der Wahiba Sands bis zu den einsamen Stränden des Indischen Ozeans.

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